Von P wie Paluten bis zu F wie Felix von der Laden und J wie Julien Bam - wie ich vom Hölzchen zum Stöckchen kam.

Hier der nächste Teil rund um YouTube (erster Teil).

Von P wie Paluten bis zu F wie Felix von der Laden

Wie gesagt, habe ich das Sims4 Let’s Play von GLP und Paluten angeschaut. Weil ich Paluten so sympathisch fand, habe ich seinen Channel näher unter die Lupe genommen. Er macht neben den Let’s Plays auch ganz viele VLogs, welche richtig lustig sind. Dort bin ich auf ältere Videos gestoßen, wo es um das sog. UFO geht. Eine Büro-WG mehrerer YouTuber in Köln, allerdings mitlerweile aufgelöst. Darüber traf ich dann auf DNER = Felix von der Laden, Izzi und Rewinside, alles ursprünglich Mindcraft-Let’s Player, mitlerweile haben sie sich weiterentwickelt.

PS. Mindcraft geht so gar nicht an mich. Vom Inhalt her natürlich ganz toll, was man da alles machen kann. Aber die Klötzchen-Grafik ist so überhaupt nicht meins.

Longboard-Tour

Über die UFO-Jungs stieß ich auf die Longboard-Tour, die Felix von der Laden, Julien Bam, Simon Unge und Cheng Loew im September 2014 unternahmen. Die 4 fuhren in fast 40 Tagen 1300 km mit den Longboards (längere Skateboards) quer durch Deutschland – von Sylt bis zum Schloß Neuschwanstein im Allgäu (Artikel im Focus und auf Nordbayern.de). Natürlich wurde das ganze gefilmt und als Videos hochgeladen. Ich schaute mir die Mitfahrer genauer an und blieb bei Felix und Julien Bam hängen:

Felix von der Laden / DNER

hat mit seinen 25 Jahren schon eine beeindruckende, und wie ich finde – inspirierende Biographie aufzuweisen. Während der Schule (2011) fing er mit YT-Videos an, hauptsächlich Mindcraft-Tutorials. Ende 2012 begann er mit VLogs. Bereits 2013 war er für die Let’s Play-Kategorie des Webvideopreises nominiert. Seit 2014 macht er viele Reisevideos. Eine weitere Leidenschaft sind Autorennen. Er erwarb sogar 2017 seine Rennlizenz und fährt tatsächlich Autorennen im Team GT, 2019 nun in der ADAC GT4-Serie. Ich bin kein Formel1-Fan, aber die Autos dieser Klasse (Gran Turismo-Rennwagen, zB. McLaren 570s) sehen richtig geil aus, damit würde ich auch echt gerne mal ne Runde drehen :-).
Felix ist mitlerweile auch Unternehmer. Neben seinem eigenen Merch(andise)-Shop „Spielkind“ hat er eine Künstleragentur gegründet (25MATE), die ihn selbst und zB. auch Izzi managed.
Er hat 2017 den bayerischen Fernsehpreis in der Kategorie Information gewonnen und in 2 Kategorien den Webvideopreis (VLog, Person Of The Year!). Sein YouTube-Channel hat derzeit 3,2 Mio Abonnenten. (Wikipedia)

Julien Bam

(30 Jahre alt) kommt aus einer ganz anderen Ecke: Er fing mit Breakdance-Videos auf YouTube an, mitlerweile macht er sehr coole Musikvideos, VLogs und allerlei. Er hat letztes Jahr seine eigene Tanzschule in Köln gegründet (die BAMSchool). Sein Hauptkanal erreicht 5.1 Mio Abonnenten. (Wikipedia) Er hat ein ca. 5-köpfiges Team um sich, ist damit also ebenfalls Unternehmer. Auch er konnte schon einige Auszeichnungen mitnehmen: u.a. 2016 den Webvideopreis in der Kategorie Person Of The Year (er hat übrigens 2017 bei der Verleihungs-Gala dann Felix diesen Preis überreicht), 2017 den Webvideopreis in den Kategorien Interactive, Community und Social Influence Campaign.
Natürlich hat auch er einen Merch(andise)-Shop: BamShop. Und last but not least ist er Juror bei der Pro7 Dance Show „Masters of Dance“.

Über diese seine Videos habe ich jüngst mega gelacht:

  • Sie haben für ihre 7100 neuen Follower (in 3 Tagen wohlgemerkt) die entsprechende Anzahl an Kugeln an einen Weihnachtsbaum gehängt (Link). Und anschließend diesen Baum mit Luftballons zum Fliegen gebracht (Link). Eine superlustige Aktion!
  • Das Zahnfee-Musikvideo steht einem professionellen Musikvideo in nichts nach, hammergeil! In den Musikvideos kommt übrigens die ganze Crew zum Einsatz und „muß“ vor die Kamera!

Die VLogs etc. der Jungs machen einfach total Spaß, da muß ich mich zwingen, nicht ins Binge-Watching zu kommen, gerade bei Julien Bam 🙂
Sie sind richtig sympathisch, machen genialen Content und einfach gute Laune! Schaut unbedingt mal bei Ihnen rein!

Und was jetzt?

Und damit kommen wir zu einem leider ziemlich ätzenden Thema, vielleicht schon davon gehört: Die sogenannte Reform des EU-Urheberrechts – „Artikel 13“. Aber dazu später mehr!