Einigermaßen ausgeschlafen machten wir uns also am Sonntag gleich früh wieder an die Arbeit.

Reicht das?

Über Nacht war R noch ein mögliches Problem eingefallen: Haben wir unter dem Oberschrank ausreichend Platz, um das Loch für die Armatur zu bohren?

Er holte schnell die Borhmaschine aus dem Keller, brachte den Lochbohrer an und testete – hach, wenigstens mal eine positive Nachricht: das funktioniert!

Spüle fertigstellen

Aber zuerst ging es an das Fertigstellen der Spüle, das war das wichtigste. Wir brachten das Dichtungsband an und verzichteten aber auf zusätzliches Silikon. So konnten wir die Spüle in Ruhe ausrichten (in Bezug zum Ablaufbecken und über dem Ausschnitt), und dann die Klammern festziehen.

Vor dem Anbringen der Abläufe wollten wir nun das Loch für die Armatur bohren. Auch hier mussten wir wieder sorgfältig messen, denn sie soll ja mittig zwischen den Becken stehen.

Das klappte ganz gut, auch die Bohrung funktionierte.

Jetzt konnte die Armatur angeschlossen und die Ablaufgarnitur samt Siphon montiert werden. Bei einer Dichtung war R sich nicht ganz sicher – die mussten wir auch einen Tag später nochmal umdrehen :-), da es ganz leicht leckte.

Aber endlich, endlich war unsere neue Spüle fertig eingebaut.

Neue Spüle
Die neue Spüle

Und es hat sich sooo gelohnt, es sieht so toll aus! Die Spüle passt hervorragend zu unserer Kaffeemaschine, sowie auch zu Arbeitsplatte. Und die runde Form finde ich mega hübsch.

Kochfeld vorbereiten

Nun wartete aber das Ceran-Kochfeld noch auf uns.

Wir entfernten das Silikon-Massaker, so gut es ging, und gingen ans Ausprobieren. Wir stellten fest, das schlicht der Ausschnitt zu klein war. Nicht viel, aber genug, dass es eben nicht passte. Wie das passiert war, können wir uns nicht so recht erklären.
Glücklicherweise konnte R das mit einem Stemmeisen, großer Kraftanstrengung und viel Ausprobieren beheben.
Da wir nicht mehr genug Dichtungsband hatten, musste das endgültige Einsetzen des Kochfeldes und Anschließen des Herdes bis Montag warten.

So hatten wir immerhin noch den Sonntag Nachmittag zum Relaxen, was wir auch dringend nötig hatten.

Kochfeld final

Am Montag besorgte R nochmal Dichtungsband, und nun konnte endlich auch das Kochfeld endgültig eingebaut und angeschlossen und der Herd wieder an seinen Platz verfrachtet werden.

Ich verbrachte dann noch einiges an Zeit damit, die Reste des Silikons um das Kochfeld zu entfernen und eine hübsche Kante zu erzeugen.

So, und nun ist endlich auch die rechte Seite bzgl. Arbeitsplatte fertig!

Rechte Seite fertig
Rechte Seite fertig

Als temporären Schutz gegen Runterlaufen und Dreck an den Arbeitsplatten-Rändern haben wir Malerkrepp angebracht.

Doch schräge Wand?

Ach ja, man sieht es auf dem Foto leicht: die Wände an der rechten Seite sind in der Tat nicht ganz gerade. Dies war ausgeglichen worden, in dem die Arbeitsplatte hinten links an der Kaffemaschine einfach etwas mehr von der Wand ab stand.

Da wir aber eine Rückwand-Platte anbringen werden, mussten wir nun auf einen gleichmäßigen Abstand der Platte zur Wand achten. Daher ist nun die Arbeitsplatte gegenüber den Schränken nicht mehr 100% deckungsgleich ausgerichtet. Sieht etwas doof aus, aber ist jetzt leider nicht zu ändern. Das wäre nur zu beheben gewesen, in dem wir die Platte exakt der Wand angepasst hätte, was ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Finale – neue Arbeitsplatten + neue Spüle

Vorher:

Ausgangszustand
Küche vorher

Nachher:

Beide Seiten fertig
Küche nachher

Was kommt jetzt?

Als nächste Arbeitsschritte werden wir nun den Fliesenspiegel glänzend weiß streichen, und anschließend Wände und Decke malern. Die Wände werden einen hellgrauen Anstrich erhalten. Wir werden noch ein paar Wochenenden am werkeln sein!

Hach, ich kann mir das schon sehr gut vorstellen, das wird super aussehen!