Nachdem die Arbeitsplatten und Rückwände nun also in der Wohnung angekommen waren, konnten wir zur Tat schreiten.

Hier nochmal die beiden Seiten der Küche im Ausgangszustand:

Ausgangszustand
Ausgangszustand

Wir legten noch Freitag Abend mit der linken, einfacheren Seite los.

Vorbereitungen

Zuerst musste alles weggeräumt werden und die Schubladen raus, um an die Verschraubung der Platte ranzukommen. Als Zwischenlager musste unser Wohnzimmer herhalten.

Die linke Seite ist leergeräumt, die Sachen lagern temporär im Wohnzimmer. Im Vordergrund die neue Arbeitsplatte.
Zwischenlager für die ausgeräumte linkte Seite
Vorbereitung zum Sägen
Unterstellböcke

Weiterhin mussten die Wandanschlußprofile entfernt werden, die auf der Platte verschraubt sind.

Die Gelegenheit nutzen wir auch, um mal an den Stellen sauberzumachen, an die man normalerweise nie hinkommt (war glücklicherweise nicht allzuschlimm).

Auf dem Balkon positionierten wir die Unterstellböcke, ausgestattet mit Schutz gegen Verkratzen der Platten.

Das schwarze Fass ist übrigens für unsere Blumat-Blumenbewässerung. Ein geniales System! Wobei wir dieses Jahr eigentlich keine Blumen haben, irgendwie war uns nicht danach…

Zuschneiden

Auf die Böcke kam nun die neue Platte. Als nächstes schraubten wir die alte Platte los. Wir legten sie auf die neue Platte obendrauf, quasi als Schablone für die genauen Maße. So konnten wir die korrekte Länge genau abmessen und anzeichnen. Sicherheitshalber übten wir mit der Kreissäge an der alten Platte erstmal, wie sich das mit Ausreißen und Schnittkante verhält.

Der finale Schnitt an der neuen Platte gelang dann auch sehr gut 🙂 Strike!

Als Schutz gegen das Eindringen von Wasser strich ich die Seiten der neuen Platte mit Silikon ein. Das musste nun ca. 30 Minuten trocknen.

Anschrauben & Einräumen

Linke Seite fertig
Linke Arbeitsplatte fertig!

Als das Silikon fest war, ging es ans Finale: neue Platte in die Küche tragen, ausrichten, anschrauben – fertig!

Die Schubladen wieder rein – und es kann sich sehen lassen!

Wir sind so happy mit dem Ergebnis! Auf einmal wirkt das Holz der Küche überhaupt nicht mehr altbacken, sondern richtiggehend hochwertig. Also die Fronten zu streichen ist erstmal nicht notwendig!

Die Wand oberhalb der Arbeitsplatte wird in kommenden Arbeitsschritten mit einer dekor-gleichen Rückwand verblendet. Das wird auch nochmal eine Herausforderung wegen der Dachschräge.

Nun aber erstmal als nächster Arbeitsschritt: die deutlich aufwendigere rechte Seite mit neuer Spüle.