Wenn man mal angefangen hat, Beiträge zu schreiben, fällt einem (mir) auf einmal wieder ganz viel ein, über das ich Bloggen könnte 🙂

Zum Beispiel über die berühmt-berüchtigten Corona-Kilos….

Jaaaa, auch ich kann davon ein Lied singen. Ich bewege mich einfach viiiiel viel weniger als im Büro. Die Toilette ist gegenüber, die Küche im die Ecke, und zu Meetings muss ich nicht gehen, sondern setze bloß das Headset auf.

Dazu kommt, das mein Essverhalten zuhause ein anderes ist. Die Küche mit allen möglichen Verlockungen ist einfach zu nah… und mein Hungergefühl ist irgendwie anders als im Büro. Das war auch vor Corona schon so, wenn ich im Home Office war.

Last but not least kann ich im Büro in eine Kantine gehen, die die kcal der Gerichte ausweist. Ich habe immer das Essen gewählt mit den geringsten Werten (ausser es war so gar nicht mein Fall). Damit war ich gut gesättigt, und hatte meist nicht mal 600 kcal zu mir genommen.
Zuhause kocht Schatz öfter, und das bisher nicht wirklich kalorienbewusst.

Als weiterer Punkt, der sich allerdings in den nächsten Wochen nicht ändern wird, gab es jede Menge Gelegenheiten, wo es viel + gut zu essen gab….

So geht es nicht weiter!

Daher habe ich nun vergangenen Montag die Reißleine gezogen und wieder damit begonnen, aufzuschreiben, was ich zu mir nehmen, sprich die Kalorien zähle. Das geht zum Glück ja zuhause einfacher. Ich esse jetzt sozuagen mit der Küchenwaage.

Wiege ich mein Essen und schreibe wirklich konsequent alles auf, gehe ich viel bewusster damit um. Meine Disziplin, nicht zwischendrin zu naschen, ist dann deutlich besser.

Ausserdem haben wir Gerichte mit wenigen kcal rausgesucht, die auch nicht zu aufwendig sind. Da gibt es glücklicherweise ettliches.

Ziel ist es, mit wenigen kcal möglichst nachhaltig/ lang anhaltend zu essen. Viel Vollkorn ist da beispielsweise sinnvoll.

Sport

Nachdem mein Gewicht nun wieder in der richtigen Richtung unterwegs ist, muss ich auch meinen Sport wieder konsequenter treiben.

Für das absolute Gewicht ist hauptsächlich das Essen verantwortlich: so viel Sport kann man (als Nicht-Leistungssportlerin) gar nicht treiben, wie man durch gedankenloses Essen an kcal verdrücken kann.

Aber das Erscheinungsbild des Körpers wird durch den Sport bestimmt. Seitdem ich Fitnesstraining und Yoga betreibe, sehe ich ganz anders aus, als wie ich „nur“ geritten bin (wozu man natürlich ebenso Muskeln benötigt, aber offensichtlich andere…): Viel muskulöser, eben deutlich „geshaped“. Und so will ich auch bleiben. Nicht nur schlank im Sinne von dünn, sondern sportlich-muskulös „modelliert“.

Mal ganz davon abgesehen, dass Sport auch für die Psyche wichtig ist und mir einfach Spaß macht.

Bodyshaping

Ich habe mal gegoogelt nach Bodyshaping.

Als Bodyshaping (engl. ‚Körpermodellierung‘) bezeichnet man eine Technik, die den Körper nach einem vorgegebenen Schönheitsideal mit Hilfe von Leibesübungen modelliert.

Wikipedia

Ok, ne, so betreibe ich das natürlich nicht. Ich meine damit für mich einfach nur, dass der Körper durch den Muskelaufbau Struktur bekommt, sportlicher aussieht. Ich pumpe mir z.B. nicht den Hintern auf (finde ich ganz schrecklich), aber er soll auch kein flaches Brett sein (ebenfalls schrecklich – ist er zum Glück auch nicht 🙂 ) Ich versuche, ausgewogen zu trainieren, also alle Körperregionen, mit viel Rückentraining, außerdem die Beweglichkeit und Ausdauer.

Die Beschreibung hier passt ganz gut zu meinem Ansatz und Ziel.