Gestern Abend bin ich in dieser Angelegenheit dann folgendermaßen vorgegangen:

Den Salbei hab ich bis knapp oberhalb der Wurzeln zurückgeschnitten, er war voll mit Mehltau.
Meine Herbstastern hab ich ausgeputzt, und hoffe, möglichst viele infizierten Blätter abgerupft zu haben. Leider waren hauptsächlich die tiefen Bereiche der Äste befallen, oben eher (noch?) nicht. Aber das ist etwas schwierig zu schneiden…. Allgemein sieht die Aster aber recht gut und fit aus, sie treibt neue Blätter und Knospen ohne Ende.
Mein Stiefmütterchen, daß von der letzten Spritzaktion leider ziemlich dahingerafft war :-(, wurde fast komplett entfernt, vielleicht kommt aus den Wurzeln ja nochmal was.

Da ich die Rezepte für Knoblauchtee, Milchbrühe usw. nicht parat hatte, hab ich erst mal mit einem chemischen Ding, was gegen Pilze auf Gemüse und Zierpflanzen ist, gespritzt.
Und bete, daß es nur den Pilz vertreibt, und nicht wieder die Pflanzen total angreift.

Aber ich werde sicher am Wochenende dann entweder die Milchgeschichte oder den Knoblauchtee ausprobieren. Mit Teebaumöl gibts auch noch ein „Geheimrezept“, das hätte ich ja auch praktischerweise da

Hier für Interessierte die „Rezepte“:

Knoblauchtee
Ein bis zwei dicke Zehen hacken, mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen und abkühlen lassen.
Stellen mit Mehltau satt einsprühen.

Milch-Wasser-Gemisch
Zweimal wöchentlich ein Gemisch von Milch und Wasser im Verhältnis 1:9 herstellen und das Ganze auf die befallende Pflanze sprühen.

Teebaumöl-Gemisch
6 Tropfen Teebaumöl + 75ml Wasser + 1 Tropfen Spüli, 1* täglich sprühen.

Nächstes Frühjahr dann:
Eine prophylaktische Pflanzenstärkung mit Milch-Spritzungen (ein Teil Vollmilch und neun Teile Wasser) ist ab März in zehntägigen Abständen möglich.

Das sind teilweise Tips aus Gartenforen, teilweise von professionellen Leuten. Scheint wohl so zu sein, daß mal das hilft, und mal jenes.