Freitag = Streichen die Vorletzte
Streichen von Rs vorheriger Wohnung war angesagt. Wir haben dummerweise den Fehler begangen, erst die einfach Räume (Schlafzimmer, Wohnzimmer) und danach die umständlichen, aufwendigen Räume anzugehen (Bad, Küche, Flur). So war dann die Motivation am Schluß ziemlich am Ende, genauso wie die Farbe…. der Flur hat daher nur noch einen äußerst rudimentären Anstrich bekommen…. aber man siehts nicht 🙂
Ich hab mich dann in Drahtseilakrobatik versucht und bin in der Küche rumgeturnt um oberhalb der Schränke zu streichen.

Auf dem Weg zurück in unsere Wohnung nahmen wir dann noch mein Motorrad mit. Puh, war das kalt. Aber für 20min geht das dann mal.

Samstag = Schlüsselgeschichten
Der Samstag fing zwar ganz nett mit Frühstück an, ging dann aber ganz toll weiter: in das Schloß unserer Wohnungstür darf man nur von einer Seite einen Schlüssel reinstecken, sprich es können nie von beiden Seiten Schlüssel reingesteckt werden. Finde ich eine absolute Sch…e.
Denn eine der ersten Aktionen in meiner eigenen Wohnung damals nach dem Einzug war, daß ich mich dadurch versehentlich ausgesperrt habe. Von innen steckte ein Schlüssel, und ich nahm meinen Zweitschlüssel mit, um in den Keller zu gehen. Wieder oben an der Wohnung kam ich dann trotzdem nicht rein. Kostete mich damals fast 1000 DM, da es natürlich Samstags war, und der Schlüsseldienst das Schloß aufbohren mußte und damit ein neues fällig wurde. Tolle Geschichte 🙁 Das neue war dann aber vernünftig und von beiden Seiten gleichzeitig schließbar.
So. Ganz nach alter Gewohnheit steckte ich also in unserer Wohnung meinen Schlüssel von innen in die Tür. Als wir später rausgingen, war R vorne, achtete nicht auf meinen Schlüssel, zog die Tür zu und – rums, wars passiert. Kein Reinkommen mehr ! ARGH !!!! Glücklicherweise kennen wir einen Schlüsseldienst-Experten, der auch dem Himmel sei dank grad in der Nähe war und uns einschieben konnte. Er öffnete dann unsere Wohnungstür mit einem „Wunderdraht“, den er unter der Tür durchführte und damit dann innen die Klinke runterzog. Genial !! Fragt sich, wieso die Jungs damals bei mir das nicht so machten…. nunja… Kostete uns 80€ und die Sache war gegessen. Puh, das ging ja nochmal glimpflich ab. Jetzt haben wir erst mal von innen was vors Schloß geklebt. Aber über kurz oder lang muß da ein vernünftiges Schloß rein. Denn ich bevorzuge schon, die Wohnungstür von innen abzuschließen.

Eigentlich waren wir auf dem Weg in den Stall gewesen. Naja, verzögerte sich dann alles etwas, aber ich hatte eh keine Stunde. Wenigstens gab es dann reit-technisch eine Entschädigung: G lief so super toll, das war einfach klasse.

Anschließend blieben wir bis Montag früh dann bei mir und räumten die Küche schonmal weitestgehend leer, und R war super fleißig und putze sie. So sauber war der Herd, glaub ich, noch nie….

Sonntag – Kino
Was war am Sonntag? Ach ja:
Laaaaange ausschlafen, bis Mittags. Das hat mal so richtig gut getan !
Dann wieder ein bißchen weiterpacken und Küche putzen.
Und Nachmittags waren wir im Kino, in „Das beste kommt zum Schluß“ (Info). Sehr schöner, lustiger und auch bewegender Film. Natürlich großartig gespielt von Jack Nicholson und Morgan Freeman. Sehenswert ! Die Kritiken sind zwar nicht überragend, aber uns hat er sehr gut gefallen.

Montag – Schnee
Jetzt war Rs Motorrad an der Reihe, umzuziehen. Blöderweise fing es justamente an zu schneien. Aber – da mußte R jetzt durch. Dadurch fiel leider auch unser geplanter Osterspaziergang ins Wasser, aber der Schneesturm war dann doch zu heftig. So räumten wir weiter in der Wohnung auf. Ich hängte die Vorhänge im Schlafzimmer auf – ach, das sieht toll aus.

Ich hab auch ettliche Bilder geschossen, aber da wir in der Wohnung noch kein Internet haben, konnte ich sie noch nicht veröffentlichen.