Samstag hab ich den Fehler gemacht, nicht aufzustehen, als ich recht früh, so gegen halb sieben, wach war. Ich hatte dann so 7 Stunden geschlafen. Ich war aber fest der Meinung, kurz wachzu sein, um dann weiter zu schlafen. Das führte dazu, daß ich recht lange wachlag, mich aber auch nicht zum Aufstehen aufraffen konnte, dann nochmal ca. 1h schlief – und dann völlig matschig war. Na klasse.

Ich raffte mich dann kurz nach Mittag auf zum Reiten. Mitlerweile war ich ganz gut in die Gänge gekommen. Pferd G hatte letzten Samstag auf dem Rückweg aus dem Gelänge ganz plötzlich heftig angefangen auf der Vorhand lahm zu gehen. Wir konnten jedoch nix finden, und ein Trab auf der Straße (natürlich an der Hand) ergab überhaupt keine Auffälligkeiten. Jedenfalls ist der die letzte Woche nur longiert worden, nicht geritten, und ich sollte mal schauen, wie es ging. Es ging gut, alles war völlig normal. Der Sohn der Besitzerin, der Tierarzt und Springreiter ist, schaute dann noch vorbei und gab mir ein paar Tips (ich hatte ja schon ewig keine Reitstunde mehr und saß erst daß 2. mal dieses Jahr wieder dressurmäßig im Sattel….). Das war richtig klasse. Was ein paar kleine, aber bedeutende Hinweise ausmachen…. jedenfalls konnte ich klasse mit Pferd G arbeiten, und er lief dann auch richtig gut, fand auch Sohn T 🙂 G hat über den Winter richtig Muskulatur abgebaut, daher muß er jetzt zwar wieder häufiger, aber nicht zu dolle bewegt werden, um wieder fit zu werden.
Na, jedenfalls ging es mir dann echt gut. 🙂

Abends gönnten wir uns ein Käsefondue, wahrscheinlich das letzte Mal für diesen „Winter“, denn wenns Frühling wird und damit wärmer schmeckt das einfach nicht mehr.

Sonntag gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück, und unternahmen unsere erste Motorradtour. Eine kleine Runde durch Rheingau und Taunus per Navi. Hat super funktioniert!
Diesen Abend gab es Kartoffeln mit Quark, jam jam, ich liebe das !

Heute Nacht war wieder so richtig dolle. Ich wachte kurz nach Mitternacht auf, und lag dann bis mindestens 4:30 wach. Schweren Herzens und mit schlechtem Gewissen meldete ich mich krank. Zum einen war es ein Ding der Unmöglichkeit für mich, um 7:00 aufzustehen, zum anderen war an produktives Arbeiten nicht zu denken. Ich lag dann auch bis ca. 13:00 im Bett, und schlief noch weiter.
Später hab ich mich dann dazu überredet, endlich mal das Fahrrad rauszuholen, und bewegte mich so dann wenigstens noch eine Stunde lang bei herrlichstem Wetter. Das war richtig schön (und anstrengend), und so kann ich dann heute Nacht hoffentlich wieder gut schlafen.

Der Frühling ist einfach herrlich ! Ich liebe es, wenn die Bäume und Blumen blühen, es wieder wärmer wird, die Sonne scheint, da blühe auch ich richtiggehend auf.