Am Wochenende habe ich meinen Kleiderschrank entrümpelt.
Ich habe fast alle Klamotten sortiert, vieles anprobiert – und auch ettliches aussortiert.

„Fast alle“, da ich die Winterkleidung erst nach der kommenden Herbst-/Wintersaison angehen möchte, um da nochmal querzuchecken, was ich tatsächlich noch anziehe – und was nicht mehr.

Ich tue mich mit dem Aussortieren von Kleidung recht schwer. Denn ein absolut valider Grund wie „kaputt“ liegt ja kaum noch vor, seitdem man dem Kindesalter entwachsen ist. Also müssen andere Kriterien herhalten:
– völlig unmodisch
– schon ewig nicht mehr angehabt
– Fehlkauf

Ich habe mich nun (auch) von einigen Klamotten getrennt, die ich nie so richtig mochte, und mehr so aus Pflichtgefühl dann doch ab und an mal anzog. Und es ist unglaublich, wie befreiend das ist! Kein schlechtes Gewissen mehr, daß einen aus dem Klamotten-Stapel anblickt!

Mal sehen, ob ich mich das bei meinen Schuhen auch traue. Da gibt es auch ein paar Exemplare, die ich quasi nur noch aus Pflichtgefühl habe, weil sie mal so toll waren oder ich sie eigentlich ja so mag.
Ich habe zum Beipiel ein paar braune Ballerinas von Marc. Das sind wirklich klasse Schuhe, aber – sie sind mir eine halbe Nummer zu groß! Und damit laufe ich nicht wirklich gut darin. Hab es aber bisher noch nicht übers Herz gebracht, sie weg zu tun.