Am Samstag waren wir Motocross fahren. Der Bruder E. meines Freundes macht das recht intensiv, und er hat uns eingeladen, das auch mal zu versuchen. Also trafen wir uns auf der Cross-Strecke in Kaltenholzhausen. Hier sind Bilder der Strecke zu sehen, die echt hoch hinaus geht…

E. hatte zwei KTM-Cross-Motorräder dabei mit 350ccm, eine zum Glück gerade noch so niedrig, daß ich knapp drauf gepaßt habe. Die gehen richtig ab, da sie ja recht leicht sind. Zum Aufwärmen drehten wir ein paar Übungsrunden auf der Wiese, das klappte ganz gut. Fußbremshebel und Schalthebel sind so eng nach innen gezogen, da mußte ich mich erst mal dran gewöhnen. Auch ist das Kupplungs+Gashandling anders als auf meiner großen. Aber es lief recht schnell ganz gut.

Wir fuhren erstmal nur den eher ebenen Abschnitt mit kleineren Hügeln. Das klappte gut, blöd war nur, dass es stellenweise ziemlich matschig war. Ich mußte erst mal Vertrauen zu der Maschine bekommen, die im Gelände natürlich viel leichter zu fahren ist als meine mit Straßenreifen, und kaum ins Rutschen kommt. Zu Anfang war ich natürlich recht vorsichtig.

Später bin ich dann sogar die ganze große Runde mit echt heftigen bergauf und vor allem bergab-Hängen gefahren. Leider hab ich an einem Bergauf-Stück knapp zu früh die Kupplung gezogen, ich war noch nicht in der Waagerechten, das Moped rollte zurück, ich konnte es nicht halten – patsch, da lag ich. Zum Glück war E. direkt vor mir, und konnte das Moped den Hang hinauf befördern, ich hätte es nicht geschafft.

Freund R. hat sich prima geschlagen, er ist da einiges mutiger als ich 🙂 Dafür hats ihn mal richtig hingeschmissen, das Moped hatte ihn sozusagen abgeworfen. Er sieht nun aus…. die rechte Seite schön blau, aber mehr ist zum Glück nicht passiert.

Bis man aber so schnell durchs Gelände pest und waghalsige Sprünge macht wie im Fernsehen dauerts lange. Das ist wie beim Reiten – sieht alles so leicht aus, ist es aber beileibe nicht.

Die Schlammstellen hatten natürlich als Konsequenz, daß unsere Mopedklamotten (die Sommersachen) nun herrlich aussehen 😉 und in die Waschmaschine müssen (aber die Sommer-Saison ist eh zu ende, und sie mal zu waschen ist eh ne gute Idee). Gut, daß ich meinen „alten“ Helm aufgehoben habe, denn für sowas ist er nun super.

Heute spüre ich nun echt jeden Muskel, gestern wars noch nicht so schlimm.
Aber es hat super viel Spaß gemacht, natürlich gibts auch viele Fotos (die zeige ich asap im Motorrad-Blog), und ich bin stolz auf mich, daß ich das gepackt habe!