vor 40 Jahren erblickte ein kleines, unschuldiges Mädchen das Licht der Welt – ICH.

40. Mitte des Lebens? Mitten im Leben?

In den letzten Tagen hatte ich durchaus mal Anwandlungen von „ich will nicht!“ oder „sooo alt“. Heute früh war ich jedoch einfach nur müde…. (nach 2 schlechten Nächten).

Tja. Ich fühle mich nicht wie 40, man sieht es mir auch nicht an. Die 4 vorne paßt (noch) nicht zu mir. Ich bin keine 20 mehr, absolut nicht, aber so Mitte 30, das war ein schönes Alter. Da ist man schon auf eine gewisse Weise gesettelt, aber es ist trotzdem noch alles offen und möglich.

Nun bin ich so alt, wie man als Kind immer sagte: „wenn ich mal groß bin“. Oder?

Na klar, man ist immer so alt, wie man sich fühlt. Genau das ist es ja, ich fühle mich nicht wie 40.

Da mein Leben bisher nicht nach „Schema F“ verlief (Heirat, Kinder, Haus – Scheidung?), habe ich auch nicht das Gefühl, etwas verpaßt zu haben. Andererseits hatte ich auch Phasen, in denen ich alles für „Schema F“ gegeben hätte… da ich aber mit Freund R sehr glücklich bin, seit diesem Jahr eine Eigentumswohnung habe, ist auch dies überwunden. Das Thema Kinder ist für mich schon länger abgeschlossen, vielleicht auch umständehalber, aber ich bin kein Muttertyp (ich habe noch nie Babysitting gemacht, ich muß Babys auch nicht auf den Arm nehmen…).

Am Samstag feier ich meinen Geburtstag etwas größer, da freue ich mich natürlich sehr drauf. Mal sehen, wie es wird, denn es kommen lauter unterschiedliche Leute, von denen sich viele gar nicht kennen. Bin gespannt.