Gestern haben wir „Dan mitten im Leben“ angeschaut. Ein sehr schöner Film rund um eine verzwickte Liebe.

Dan (Steve Carell) ist alleinerziehender Vater dreier Töchter, seitdem seine Frau gestorben ist. Am ersten Tag des großen alljährlichen Familientreffens bei seinen Eltern lernt er dort im Buchladen eine Frau kennen (Marie – Juliette Binoche) und verliebt sich auf Anhieb in sie. Sie macht aber deutlich, daß sie frisch in einer Beziehung ist.
Später im Elternhaus stellt sich heraus, daß es die neue Freundin des Bruders Mitch ist (und sie auch an dem Familientreffen teilnimmt). Das führt dazu, das Dan zwar versucht, das zu akzeptieren, aber seine Gefühle nur stärker werden, je besser er sie kennenlernt. Die Beziehung zwischen ihr und seinem Bruder wächst jedoch, und Dan wird immer eifersüchtiger.
Die Familie arrangiert ein Date mit einer Frau aus dem Ort, die unerwartet attraktiv ist und auch beruflich erfolgreich (Plastische Chirurgin). Sie gehen zu 4 aus: Dan und die Unbekannte, Mitch und Marie. Dan findet sie durchaus attraktiv, aber der Funke springt bei ihm nicht über. Mehr, um Marie etwas zu beweisen, verbringt er dennoch die Nacht mit ihr. Am nächsten Morgen demonstriert Marie, daß sie eifersüchtig ist. Die Situation spitzt sich weiter zu, und gipfelt darin, daß beim „Familienzirkusfest“ Dan ein Liebeslied für Marie singt. Daraufhin stellt sie ihn zur Rede und er gesteht ihr (fast) seine Liebe. Sie erkennt, daß sie eigentlich ihn liebt, und nicht den Bruder, und zieht die Konsequenz: sie macht Schluß mit dem Bruder und reist ab….

Sehr schön gespielt, richtig natürlich, und kaum kitschig.