Ich habe das Buch als Schülerin gelesen. Es hat mir gefallen, aber ich konnte das sicher noch nicht sooo einordnen. Vor ein paar Jahren habe ich eine Verfilmung des Buches gesehen, die nicht mit dem Tagebuch endet, sondern auch noch die Deportation nach Bergen-Belsen und dort das „Leben“ bis zum Tod zeigt. Der Film hat mich sehr mitgenommen, vor allem die Zeit im KZ. Da konnte ich mir erst mehr oder weniger real vorstellen, was das bedeutet haben muß.

(Artikel auf tagesschau.de, das Video ist interessant; Anne Frank bei wikipedia.de)

Ich lese gerade „Recht, nicht Rache“ von Simon Wiesenthal. Ein sehr bewegendes Buch, welches eine Bilanz seines Lebenswerkes, nämlich Zuführung der Naziverbrecher zu gerechter Strafe, darstellt. Ich bin fast durch mit dem Buch, und lege es jedem wärmstens ans Herz.

Zur Person (Quelle: wikipedia.de)
Nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Mauthausen im Mai 1945 machte sich Simon Wiesenthal die „Suche nach Gerechtigkeit für Millionen unschuldig Ermordeter“ zu seiner Lebensaufgabe. Dadurch wurde er zu einem Zeitzeugen, der weltweit Tätern aus der Zeit des Nationalsozialismus nachforschte, um sie einem juristischen Verfahren zuzuführen. Er verstand sich nicht als der „Nazi-Jäger“, als der er im Laufe der Zeit sowohl anerkennend von Anhängern als auch ablehnend von Kritikern bezeichnet wurde. Wiesenthal sah sich selbst eher als Rechercheur, der jene zur Verantwortung ziehen wollte, die an der geplanten „Endlösung der Judenfrage“ mitgewirkt hatten. Die Kollektivschuldthese hingegen lehnte er nach einem frühen Umdenken stets ab.
Nachruf beim tagesspiegel-online (22.09.2005)