Tini kam aus Schwäbisch Gmünd, einem großen Dorf mit hübschen Fachwerkhäusern, sagenhaft sauber. Berlin passte trotzdem zu ihr. Sie hatte sich die Haare rot gefärbt, wollte Piercings im Gesicht tragen, rauchte wie ein Schlot und sagte zwischendurch: „Berlin isch wirklich obercuul, gell?“ Das schon. Aber leider findet Berlin die Tini nicht cool.
Jedenfalls, wenn man den Kampagnen gegen ihre Landsleute glauben darf. Immer wieder steht an Hauswänden in Prenzlauer Berg: „Schwaben raus!“

Die Schwaben, durch ihren Akzent leicht zu identifizieren, sind nach den Türken die größte Gruppe mit Migrationshintergrund in Berlin.
(Quelle: faz.net)

LOL.
Ich hab eigentlich nix gegen die Schwaben, allerdings sind mir die Badener lieber 😉

EDIT:
Und hier noch die Erlebnisse des Berliners, der nach Frankfurt zog, um DER Berliner Party-Frage: „Wo wohnst Du?“ endlich zu entgehen.