Vor-vergangenes Wochenende fand die Saisonabschlußtour der Kollegen & Friends-Truppe statt. Wir waren im Sauerland im Hotel „Dumicketal“, indem wir bereits schon einmal waren.

Wettertechnisch war das Wochenende recht durchwachsen:
Die Hinfahrt Freitags gestaltete sich gut, das Wetter hielt, ganz kurz bekamen wir ein paar Tropfen ab.

Am Samstag regnete es, wie von der Vorhersage „versprochen“. Da ich auch nicht gut geschlafen hatte, legte ich einen Relax-Tag ein. Mein Freund R fuhr mit ein paar anderen unverwüstlichen eine Tour (der Hotelchef machte den Guide), die dann doch auf 210 km kam. Ein Teil der Truppe besichtigte per Boot über den Biggesee und Biggolino-„Zug“ die Attahöhle bei Attendorn.
Als es gegen 12:00 mit dem Regen aufzuhören schien, verabredten wir uns zu dritt für 13:00, um zu überlegen, ob man nicht doch ne kleine Runde drehen sollte. Um 13:00 gab es in der Tat auch eine Regenpause, aber kurze Zeit später fing es wieder an. Also gingen wir stattdessen lieber was essen & trinken 🙂

Samstag Abend gab es Gegrilltes, sehr lecker! Außerdem feierte mein Freund R in seinen Geburtstag rein.

Sonntag war das Wetter wieder ganz gut. Zwar lausig kalt (12 Grad), aber trocken und teilweise sogar sonnig. So hatten wir eine schöne Rückfahrt. Nach der Mittagspause in Weilrod im Cafe Waltraud fuhr ich alleine weiter, da zum Einen die angepeilte Streckenführung des Rests für mich zu weit Richtung Frankfurt verlief, und ich zum Anderen nochmal für mich mein Tempo fahren wollte. Auf Grund der Gruppenzusammensetzung waren wir nämlich etwas langsam unterwegs.
Kurz vor 16h war ich wohlbehalten zuhause angekommen.

Schön war es gewesen!

Ich halte es ja für deutlich sinnvoller, das „Villa Löwenherz“-Verfahren anzuwenden – an jeder Kreuzung/ Abzweigung/ unklaren Stelle bleibt der erste hinter dem Guide stehen, und reiht sich dann als Vorletzter wieder ein. So kann jedeR sein/ihr Tempo fahren, dennoch verpaßt niemand eine Abzweigung. Alternativ kann man auch den langsamsten Fahrer an den Schluß setzen, und an jeder Kreuzung wird gewartet. Aber schwächere Fahrer an 2. Stelle fahren zu lassen, wie es oft vorgeschlagen wird, hält die gesamte Truppe auf, und verdirbt den schnelleren Fahrern/innen etwas den Spaß. Als ich meine erste Mehrtagestour bestritt, als recht blutige Anfängerin, habe ich mich auf Position 2 so unwohl gefühlt, daß ich von mir aus an den Schluß gewechselt bin – und das war gut so. Linie fahren lernen kann man besser zu 2., das muß nicht in der Gruppe geschehen.

GPSies - Saisonabschlußtour bbf 2013 Sauerland - Anfahrt Track der Hinfahrt
GPSies - Saisonabschlußtour bbf 2013 Sauerland - Rückfahrt Track der Rückfahrt