Dieser Beitrag passt zu meinem letzten zur katholischen Kirche.

Ich könnte k..zen, wenn ich sowas lese (aus der FAZ):

USA, Indianapolis: Ein homosexueller, verheirateter Lehrer wurde im Juni nach 13 Jahren Lehrtätigkeit an einer katholischen Schule entlassen auf Anweisung des zuständigen Erzbischofs. Begründung:

„Alle Kirchenmitarbeiter müssen, beruflich wie privat, die Lehre der Kirche unterstützen und vermitteln.“ Das gelte auch und vor allem für Schulen, da diese ein zentraler Ort der Verkündigung dieser Lehre seien. Die gleichgeschlechtliche Ehe, die im Bundesstaat Indiana seit 2014 zugelassen ist, widerspreche aber der kirchlichen Lehre.

Zwar sei „jemandes sexuelle Orientierung an sich keine Sünde“. Aber in der Funktion eines „öffentlichen Zeugen der Kirchenlehre“ müsse man „die Würde der Ehe als Verbindung von einem Mann und einer Frau verteidigen“. 

Sein Ehemann ist ebenfalls Lehrer an einer (anderen) katholischen Schule. Auch er hätte auf Anweisung des Erzbischofs rausgeworfen werden sollen.

Diese Schule hat sich dem widersetzt und ihn stattdessen befördert! Sehr gut!
Daraufhin entzog im Sommer der Erzbischof der Schule die Anerkennung als katholischer Schule, sie darf keine Messe mehr feiern etc. Außerdem lassen andere katholischer Schulen ihre Sportteams nicht mehr gegen die Mannschaften dieser Schule antreten.

Die Schule hatte sich beim Vatikan dagegen beschwert. Dieser hat nun tatsächlich die Maßnahmen vorübergehend ausgesetzt. Aber das letzte Wort zu dem Fall ist noch lange nicht gesprochen.