Habe eben mit meinem Chef die Beurteilung für dieses Jahr besprochen und eingetragen.

Wir haben ein zweistufiges System – Eigentbeurteilung und anschließend Beurteilung durch den/die Vorgesetzte/n. Für die Selbsteinschätzung hatte er mir schon eine Zahlen-Buchstabenkombination aufgeschrieben, wohin ich mich bitteschön bewerten soll. Ok, sein Befehl gilt, hab mich also entsprechend eingestuft bei den einzelnen Kriterien. 🙂

Er hat es nun fast alles bestätigt und mir gesagt, das sie ein durchweg positives Bild von mir haben, daß ich auf der Beförderungeliste stehe (es aber noch nicht sicher ist, daß das dieses Jahr auch was wird), und das er und mein Chef-Chef das gleichermaßen so sehen.

Wow. Bin äußerst positiv überrascht, hatte ich doch selbst von mir in der letzten Zeit kein so tolles Außenbild.
Tja, da kommt es wieder durch, mein manchmal doch eher dürftig ausgeprägtes Selbstbewußtsein.

Jetzt hab ich auf einmal ganz neue Sorgen: ich fühle mich irgendwie ein wenig Zwangsverkarierisiert. Meine AG hat gewisse Erwartungshaltungen, sprich so in 3-4 Jahren sollte dann schon die nächste Beförderung anstehen. Die natürlich nicht von selbst um die Ecke kommt, sondern jedes Schrittchen und der Weg dahin bedeutet natürlich mehr Verantwortung, mehr Leistung, mehr Einsatz, mehr Initiative.
Will ich das ? Ist das mein Weg ? Bisher war er es teilweise, mit mehreren wirklich harten Jahren als Projektleiterin auch größerer Deals, aber in einem Themenbereich, den ich aus dem FF kannte, an dem mein Herzblut hing. Eigentlich wollte ich ein wenig zurückschrauben. Eigentlich.

Es folgt ja noch das Zielvereinbarungsgespräch für 2008, da werden wir dann solche Themen mal ansatzweise besprechen müssen.