Gestern waren wir mit neun Leuten von meinem Motorrad-Stammtisch im Kino, und zwar in

Christian Vogel ist 34 Jahre alt, als er sich seinen Herzenswunsch erfüllt: Einmal die Erde auf dem Motorrad umrunden. Nach
22 Ländern, 333 Tagen und über 50.000 Kilometern auf den Straßen dieser
Erde ist er wieder zu Hause angekommen. Aus seiner Geschichte ist
tatsächlich ein Film geworden – zu sehen ab dem 2. August im Kino

War richtig gut!

Im Kino waren ca. 40 Leute (ist nunmal kein Blockbuster), wahrscheinlich in der überwiegenden Mehrheit ebenfalls Motorradfahrer/innen. War direkt ne lockere Stimmung, wir haben uns bis zum Beginn des Hauptfilms nett unterhalten.

Der Film ist sehr interessant, für Motorradfahrer/innen sowieso 🙂 Gut gemacht (man merkt, dass Christian von Beruf Fernsehjournalist ist), sympatisch und durchaus auch spannend. Er ist als Dokumentation gedreht.

Natürlich kommt sofort „auch will“-Feeling auf. R und ich hätten uns am liebsten direkt danach ebenfalls auf die Mopeds geschwungen. Ich würde zwar nicht die ganze Welt umrunden wollen, aber bis runter nach Cabo da Roca (Portugal, westliches Ende von Europa) wäre schon eine sehr coole Reise. Wir waren letztes Jahr in Portugal im Urlaub, und auch genau da gestanden, wo Christians Reise quasi ihren Endpunkt nimmt. Dabei haben wir selbst festgestellt – Portugal mit dem Motorrad zu be/ erfahren muss klasse sein!

2.350 km wären es lt. Google von daheim bis zum Cabo da Roca (also 4.700 km hin und wieder zurück). Das wäre aber natürlich nicht die Route, die man mit dem Motorrad fahren würde (sondern der direkte, schnellste Weg; mit der Option „Autobahn vermeiden“ kommt Google auf 2.400 km einfache Strecke). Würde man sich 3 Wochen Zeit lassen, so müssten wir theoretisch jeden Tag 315 km fahren.
Uff, das wäre rein auf dem schnellsten Weg schon ziemlich viel, und auf so einer Tour will man ja nicht nur fahren, fahren, fahren.
Ok, da muss ich wohl nochmal drüber nachdenken 🙂