Schön wars gewesen, das Wochenende!

Am Freitag gings kurz nach 9 Uhr zu 5. los in Richtung Pfälzer Wald, wo wir am Johanniskreuz Mittagspause machten (nicht im Abzocker-Cafe am großen Parkplatz, sondern im Cafe Nicklis) und Zuwachs bekamen in Gestalt von 2 weiteren Amazonen und – oh Schreck – eines Mannes ?! Tux begleitete uns am Nachmittag bis zur letzten Pause. Wir fuhren in südlicher Richtung durch Frankreich, kamen bei Rheinau zurück nach Deutschland und orientierten uns nun Richtung Schwarzwald, um gegen 19:00 das Hotel zu erreichen. (ich habe auch diese Tour mitgetrakt, muß sie jedoch noch hochladen)

Morgens zogen wir die Regenklamotten gleich über, und wurden auch recht ordentlich gewaschen. Aber das Wetter hatte ein Einsehen, und es wurde zunehmend besser. Bis Mittags waren wir dann eher von innen naß, und konnten die Regensachen einpacken. Das Wetter hielt den Rest des Tages, es war richtig sonnig und schön!

Samstag ging es um Punkt 9:00 los (wenn die Cheffin sagt: 09:00, dann fahren wir auch um neun Uhr!). Unsere Tour führte uns bis runter zum Schluchsee, wo wir Mittagspause machten. Auf dem Rückweg am späten Nachmittag zog es sich dann ein bißchen, viel Verkehr und 26 Grad… Nach 360km (sic!) und 12 Stunden (sic!!) waren wir wieder zurück. Die Tour war richtig toll gewesen mit vielen kleinen Sträßchen und herrlicher Landschaft. Wir besichtigten unterwegs die höchsten Wasserfälle Deutschlands bei Triberg, die ich jedoch ein klitzekleines bißchen enttäuschend fand (längst nicht so spektakulär wie zB. im Yosemite-Park, eher sanft vor sich hinplätschernd)… Triberg selbst ist Kitsch as Kitsch can – ein Schwarzwalduhrenhaus neben dem anderen, Busse und Touris en masse.

Auch am Samstag hat uns das Wetter nicht im Stich gelassen. Wir konnten die Regenwolken zwar sehen, hatten auch immer mal wieder nasse Straßen, aber naß wurden wir überhaupt nicht. Nachmittags bruzelte uns die Sonne ganz schön, mein Thermometer zeigte bis zu 26 Grad.

Amazonentreffen 2012 - Tour Samstag
Amazonentreffen 2012 – unsere Tour am Samstag 07.07.2012

Link zur Tour bei GSPies (bereinigte Variante ohne unsere Verfahrer)

Der Sonntag begann schlecht – es schüttete, der ganze Himmel war zu. Wir frühstückten gemütlich und besprachen mögliche Heimfahrt-Varianten. Eine Gruppe wollte eher östlich bis Hirschhorn am Neckar fahren. Das war mir jedoch zu weit, ich wollte nach dem Gewaltmarsch gestern nicht mehr allzulange im Sattel sitzen. Ich hatte am Abend noch ein bißchen per Navi und Google Maps geschaut und eine kleine Route über Forbach, Walzbachtal bis Wiesloch rausgesucht, die per Funktion „kurvenreiche Strecke“ 2h dauern sollte (ab Wiesloch dann über die Autobahn ca. 1h bis nach Hause). Der schnellste Weg heimzus führt über Gernsbach nach Rastatt auf die Autobahn A5. Und angesichts des Wetters war das wohl die attraktivste Variante.
Wir planten, gegen 10:00 aufzubrechen. So um 9:30 hörte der Regen auf und erste blaue Stellen waren am Himmel zu sehen. Kurze Zeit später war alles blau und die Sonne schien! Hey 🙂 !!
Also machte ich mich mit 2 weiteren Mädels, die über den Pfälzer Wald fahren wollten, auf Richtung Gernsbach. Dort trennten wir uns, ich fuhr rechts ab, meine geplante Tour Richtung Wiesloch.
Mein Navi fand herrliche Sträßchen, das Wetter war toll, und ich genoß es, mal wieder alleine zu fahren. Es gab noch eine Begegnung der „3. Art“ – ich fuhr aus einem Dörfchen raus, denke noch – was stehen da oben für Leute rum – da war ich auf die Mädels gestoßen, die Richtung Hirschhorn unterwegs waren – sehr lustig !! Später plante ich nochmal um, es war einfach zu schön, durch die Landschaft zu cruisen, und dehnte die Strecke aus, in dem ich bei Schlierbach den Neckar überquerte und nochmal ein tolles Stück fuhr hoch nach Wilhelmsfeld und Richtung Autobahn bis Schriesheim. Über die A5/A67 war ich dann in 45 Minuten um 14:15h daheim.

Das Hotel Klumpp war sehr nett, das Essen super! Man merkte jedoch, daß es quasi ein Kurort ist mit entsprechendem Publikum – um 20:00 werden die Bürgersteige hochgeklappt…
Die Wellness-Facilitäten konnte ich leider nicht ausprobieren, dafür reichte die Zeit nicht.

Es war serh schön, sich mit bekannten Gesichtern zu unzerhalten, neue Mädels kennenzulernen und alles in allem viel Spaß zusammen zu haben.

BTW In meiner Jahrgangsstufe war ich die einzige, die die Leistungsfächerkombination „Mathematik – Physik – Englisch“ hatte. Nun auf dem Amazonentreffen waren wir zu 3.! Sehr cool 🙂