Motorrad und Auto

Motocross fahren

Vergangenen Samstag (15.09.2012) waren wir Motocross fahren. Der Bruder E. meines Freundes macht das recht intensiv, und er hat uns eingeladen, das auch mal zu versuchen. Also trafen wir uns auf der Cross-Strecke in Kaltenholzhausen. Hier sind Bilder der Strecke zu sehen, die echt hoch hinaus geht…

E. hatte zwei KTM-Cross-MotorrĂ€der dabei mit 350ccm, eine zum GlĂŒck gerade noch so niedrig, daß ich knapp drauf gepaßt habe (ich denke, es mĂŒĂŸte diese hier sein: KTM 350 EXC-F). Die gehen richtig ab, da sie ja recht leicht sind. Zum AufwĂ€rmen drehten wir ein paar Übungsrunden auf der Wiese, das klappte ganz gut. Fußbremshebel und Schalthebel sind so eng nach innen gezogen, da mußte ich mich erst mal dran gewöhnen. Auch ist das Kupplungs+Gashandling anders als auf meiner großen. Aber es lief recht schnell ganz gut.

Wir fuhren erstmal nur den eher ebenen Abschnitt mit kleineren HĂŒgeln. Das klappte gut, blöd war nur, dass es stellenweise ziemlich matschig war. Ich mußte erst mal Vertrauen zu der Maschine bekommen, die im GelĂ€nde natĂŒrlich viel leichter zu fahren ist als meine mit Straßenreifen, und kaum ins Rutschen kommt. Zu Anfang war ich natĂŒrlich recht vorsichtig.

SpĂ€ter bin ich dann sogar die ganze große Runde mit echt heftigen bergauf und vor allem bergab-HĂ€ngen gefahren. Leider hab ich an einem Bergauf-StĂŒck knapp zu frĂŒh die Kupplung gezogen, ich war noch nicht in der Waagerechten, das Moped rollte zurĂŒck, ich konnte es nicht halten – patsch, da lag ich. Zum GlĂŒck war E. direkt vor mir, und konnte das Moped den Hang hinauf befördern, ich hĂ€tte es nicht geschafft.

Freund R. hat sich prima geschlagen, er ist da einiges mutiger als ich 🙂 DafĂŒr hats ihn mal richtig hingeschmissen, das Moped hatte ihn sozusagen abgeworfen. Er sieht nun aus…. die rechte Seite schön blau, aber mehr ist zum GlĂŒck nicht passiert.

Bis man aber so schnell durchs GelĂ€nde pest und waghalsige SprĂŒnge macht wie im Fernsehen dauerts lange. Das ist wie beim Reiten – sieht alles so leicht aus, ist es aber beileibe nicht. Vor allem nicht, wenn man sowas als Jugendliche nie gemacht hat…

Die Schlammstellen hatten natĂŒrlich als Konsequenz, daß unsere Mopedklamotten (die Sommersachen) nun herrlich aussehen 😉 und in die Waschmaschine mĂŒssen (aber die Sommer-Saison ist eh zu ende, und sie mal zu waschen ist eh ne gute Idee). Gut, daß ich meinen „alten“ Helm aufgehoben habe, denn fĂŒr sowas ist er nun super.

Am Tag danach und vor allem am Montag habe ich echt jeden Muskel gespĂŒrt.
Aber es hat super viel Spaß gemacht, und ich bin stolz auf mich, daß ich das gepackt habe!
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