Sehr interessanter Artikel über Harm Paulsen, einen Erforscher der Steinzeit.

Der Mensch …
Harm Paulsen ist Experimental-Archäologe und Mitarbeiter des Archäologischen Landesmuseums Schloss Gottorf in Schleswig. Er rekonstruiert Einbäume, Werkzeuge, Waffen und schärft Feuersteinklingen – alles mit den Mitteln der Steinzeit. Paulsen, geboren 1942 in Lübeck, reichte es nie, Bücher zu wälzen oder Funde zu kartieren. Er will die Geschichte leben. In der vierteiligen ARD-Dokumentation »Steinzeit – Das Experiment« steht er der Feuerstein-Sippe auf Probe mit Rat und Tat zur Seite.

… und seine Idee
Als Autodidakt plädiert Paulsen für eine vorurteilslose Beschäftigung mit historischen Gegenständen. Er will in erster Linie verstehen, warum und auf welche Art etwas funktioniert. Egal, ob er mit Ötzis Pfeil und Bogen oder einem Wikingerschiff zu tun hat: Erst muss der Archäologe die Gegenstände nachbauen und ausprobieren, um herauszufinden, wozu sie taugten. Auf diese Weise brachte es Paulsen auch zum Nordischen Meister im Bogenschießen.

Gerade entdeckt:
In den Kommentaren zu dem Artikel schreibt doch tatsächlich eine Frau, der Autor sei in die Gender-Falle getappt: ein steinzeitlicher Kamm sei natürlich einer Frau zugeordnet worden, dabei könne er genauso von einem Mann verwendet worden sein.

Also, ich trete nun wirklich auch engagiert für Gleichberechtigung und Diversity ein, aber das ist ja wohl völlig übertrieben. Was hat denn das mit dem ganzen Artikel an sich zu tun ? So machen sich sog. Emanzen mal wieder äußerst beliebt…