Freitag waren wir im Cocoon-Club (für nicht F-lerInnen: das ist der Club von Sven Väth). Über Beziehungen standen wir auf der Gästeliste für das 5-Jährige Jubiläum.

Ich war noch nie da drin gewesen. Das Interieur ist sehr stylisch, gefällt mir. Um 22:30 war noch ziemlich wenig los, so konnten wir uns bißchen umschauen.

Es spielte dann eine Band, lateinamerikansiche Rhytmen, und auch bekannte Songs, umgesetzt in Latin-Sound. War, bis auf den Sänger teilw., echt gut, die Musiker waren jedenfalls großartig.

Anschließend legte der Meister persönlich auf. Ich muß sagen, ich war ziemlich enttäuscht. Der sieht weder gut aus, noch war er irgendwie nett angezogen. Klar, seine Übergänge sind astrein. Aber die Musik war für meinen Geschmack dann auch ziemliches WischiWaschi. Schon Techno, aber lahm. Mein Freund empfand eine gewisse Aura… nunja, also ich nicht 🙂

Zum Tanzen kam ich daher kaum (mal davon abgesehen, daß es eh viiiiel zu voll war), denn wenn ich tanze, dann aus voller Leidenschaft, da muß mich die Musik mitreißen. Und das tat sie absolut nicht. Entweder hat sich mein Musikgeschmack geändert (ich bin durchaus Technofan, aber bitte mit harten, schnellen Beats), oder Techno ist einfach nicht mehr wie früher.

EDIT: Bei Digitally Imported die Channels „Hardcore“ und „Hardstyle“ – das ist echter Techno. Es gibt ihn also noch…. 🙂

Mitlerweile war es ziemlich voll geworden. F-typisches Gestoße und Gedrängel, kann ich ja super gut leiden. Teilweise ziemlich verrückte Typen unterwegs.

Die Musikanlage ist erste Sahne, allerdings war es so laut, daß uns die Ohren wegflogen. Zum Glück hatte R Taschentücher mitgenommen, und er bastelte uns Ohrstöpsel.

Als „VIPs“ durften wir in die Raucherlounge. Super, ständig mußte man aufpassen, keine Glimmstengel an die Klamotten zu bekommen, es war voll, es war laut, es war total verqualmt.

Um 2:30 suchten wir das Weite. Es war ziemlicher Horror für mich, und R hats auch nicht sonderlich gefallen.

Ok, wir waren mal da, aber wissen jetzt auf jedenfall: Wiederholung ausgeschlossen.

Und – mir sagt das Frankfurter Publikum einfach nicht zu…. aber das wußte ich ja schon…