Schei wars !

Um 10:00 am Freitag gings ab Frankfurt mit 5 Motorrädern (der sogenannten „Frühstartergruppe“ 🙂 ) los mit einer schönen Runde Richtung Olpe über Land. Leider hatten wir ab Mittag immer wieder Nieselregen, ließen uns den Spaß aber nicht verderben.
Zwischendurch gab es noch ein bißchen Aufregung, da bei einer Kaffeepause der Kühler eines Mopeds (eine CBF 1000) qualmte und mordsmäßig Wasser raustropfte. Jedoch waren weder die Temperaturwarnleuchte an, noch fehlte Wasser im Kühlmittelbehälter. Wir ermittelten die nächste Honda Werkstatt und fuhren hin. Der Werkstattmeister konnte uns beruhigen: die CBF sammelt anscheinend das Regenwasser, so daß das zum einen zu solcher Dampfentwicklung fdührt, zum anderen beim Abstellen zu den wasserfallartigen Bächen.
Glück gehabt, also weiter gehts !

Abends im Hotel erwartete uns der Wirt gleich draußen schon mit einem Feierabendbierchen – das nenn ich mal eine nette Begrüßung !
Wir hatten mit der Truppe das komplette Hotel belegt. Insgesamt waren wir 20 Motorräder und über 25 Leute. Gebucht war das Biker-Special, welches für den ersten Abend ein 3-Gänge-Menü vorsah, und am zweiten Abend einen Grillabend sowie eine geführte Tour.
Das Abendessen war seehr lecker, alles war bestens organisiert.

Am nächsten Tag teilten wir uns auf in zwei Gruppen, eine schnellere und eine normale. Der Hotelwirt machte den Guide für die erste Gruppe, unser Organisator und bewährter Tourguide H führte die zweite Gruppe an, ausgestattet mit der Strecke vom Guide. Es war eine super schöne Route. Entlang an ettlichen Seen, die es im Sauerland ja zahlreich gibt, über einsame Waldstücke, auch mal flottere Abschnitte auf gut ausgebauten Straßen – hach ! 🙂
Das Wetter war bombig. Nachdem es morgens noch richtig neblig war, löste sich dieser am späteren Vormittag auf, und wir bekamen bei strahlender Sonne an die 22 Grad.

Abends dann besagter Grillabend in einer extra Hütte auf dem Gelände. Es gab Steaks, Lachs, Kartoffeln mit Quark, Gemüse, Salate… lecker ! In der Hütte war es ein ganz klein wenig eng, aber das trug nur zur Gemütlichkeit bei. Es war ein sehr geselliger Abend, bei dem man in netter Runde zusammen saß oder an der Theke stand.

Sonntag war dann leider Abschied nehmen angesagt. Gemütlich lösten wir uns so gegen 10:30 auf, und fuhren in mehr oder weniger großen Grüppchen gen Heimat. Mein Freund und ich schlossen uns einer Gruppe an und tourten wieder über Landstraßen bis in der Nähe von Runkel. Hier wurde Mittagsrast eingelegt. Ab dort fuhren Freund und ich dann alleine weiter bis nach Hause.
Ich war doch ganz schön platt, als wir daheim waren.

Es war ein gelungenes Wochenende, bei dem eigentlich alles paßte: Unterkunft, Essen, Touren, Leute, Wetter (fast zumindest) !