Kino
Nachdem wir gestern festgestellt haben, daß wir schon viel zu lange nix mehr unternommen haben (natürlich vom Urlaub abgesehen), haben wir gleich Tickets fürs Kino für heute Abend reserviert. Und zwar für „Selbst ist die Braut“. Bin mal gespannt, er soll ja lustig sein.
Ansonsten merkt man, daß die ersten zwei Jahre der Beziehung rum sind….die Arbeit fängt an.
Immerhin, es hat zwei Jahre gedauert und immer, Du hast es bemerkt. Das ist doch fürs Erste eine Menge wert …
Der Film ist nicht schlecht, habe ihn vor ein paar Monaten hier geschaut. Natuerlich in Originalsprache.
Das war doch schon eine lange Zeit, wo es einfach so "lief".


Ich arbeite eigentlich seit Tag 1….damit es so gut bleibt und der Tag X erst gar nicht kommt.
Wir waren auch ewig nicht mehr im Kino.
Aber nächste Woche steht "Oben" in 3D an.
Bin sehr gespannt, mein erster 3D-Film.
Für mich ist es derzeit trotzdem irgendwie schwierig. Aber das kann auch an meiner tagesaktuellen Verfassung liegen: noch überhaupt kein Bock auf Alltag – bitte wieder Urlaub, hab anscheinend immer noch Schlaf nachzuholen von der Rückfahrt, noch dazu die Hormone
Außerdem ist es nicht so schön, das es eben auf einmal irgendwie nicht mehr "einfach läuft". Und wir erst mal zusammen eine (neue) Kommunikations/Diskussions/Streitbasis finden müssen. Was zumindest mir momentan total schwer fällt.
Äh, also Du nicht in D ?? Ist mir noch gar nicht aufgefallen bisher… (allerdings fragt sich auch: woran…)
Und noch zu "Oben": Herr B. fand ihn ja schon gut, also berichte mal, Leslie. Der Trailer, den wir gestern anschasuten, war nämlich jetzt nicht soooo vielversprechend, fand ich, obwohl ich ja der absolute Pixar-Fan bin.
Nein, bin eher hier.
Ich seh das so, dass man sich in einer Beziehung mal sehr nah ist, zeitweise aber auch (kurze) Phasen dazwischen sind, wo man weiter weg von einander ist…
Wichtig ist, darüber zu reden. Offen und ehrlich.
Dem anderen zu sagen, wie man sich fühlt.
Was man vermisst. Sich Zeit füreinander zu nehmen.
Ja, so sehe ich das prinzipiell auch.
Das Reden ist derzeit etwas schwierig, weil wir wohl vom einen Extrem ins andere gefallen sind.
Nachdem wir ganz am Anfang ewig geredet haben, es später einfach selten notwendig war, haben wir es so im letzten Vierteljahr wohl zu wenig gemacht. Momentan aber bewerten wir es, glaub ich, ein bißchen über. Zuviel reden ist nämlich auch nicht unbedingt gut, man muß nicht jeden Pf.. ausdiskutieren IMHO.
Das muß sich jetzt erstmal einspielen.
Aber wird schon !
Review zum Film Der Film hat uns ganz gut gefallen, er war jetzt nicht DAS Highlight, aber man kann ihn sich auf jedenfall anschauen.
Und die Figur von S. Bullock ist einfach ne Unverschämtheit (wobei R sie ja zu dünn findet).
Es wäre doch gut, sich ruhig bei einem guten Glas Wein zusammen zu setzen und zu überlegen, was passiert ist. Was sich verändert hat. Wann das passiert ist. Und gemeinsam zu überlegen, warum.
Und dann gemeinsam einen Weg daraus zu finden, in dem jeder seine Bedürfnisse klar formuliert.
Dem anderen sagt, was man (sonst) an ihm so sehr geliebt hat, was man immer noch liebt und schätzt und was man "wiederhaben" will. Also, was sonst da war, jetzt aber nicht mehr.
Zu sagen, was man derzeit als änderungsbedürftig empfindet und zu überlegen, wie es sich ändern lässt.
Ihr schafft das schon!
Ja, so Gespräche haben wir schon geführt.
Es ist ja auch nicht so, daß wir jetzt auf einmal Megaprobleme haben. Es gibt halt ein paar Dinge, an denen wir arbeiten müssen, wo jeder an sich bißchen arbeiten muß.
Weiterhin müssen wir uns sozusagen eine Streitkultur erarbeiten. Das wir wissen, wie wir miteinander umzugehen haben, wie man das, was der andere sagt, einzuschätzen und zu werten hat.
Gerade, da die letzten über 2,5 Jahre sehr harmonisch waren, fehlt uns das noch ziemlich.
Aber wir sehen das beide jetzt nicht als kritisch an, sondern nur als Phase, die eben bewältigt werden muß.
Oha ! Danke !
Du bloggst das zwar nicht (zumindest kann ich mich an nix derartiges erinnern), aber mich würden Berichte vom Leben dort interessieren !
Dann ein wenig hier vielleicht?
Streitkultur:
Wenn man das gar nicht (gut) kann, also als Paar nicht kann, Streitgespräche oft zu nichts führen bzw. ggf. sogar eskalieren, dass sich beide hinterher total unverstanden und verletzt fühlen…….dann gibts einen ganz guten "Trick".
Nehmt einen Ball und werft ihn Euch gegenseitig zu.
Derjenige, der den Ball gerade in den Händen hat, darf reden, der andere muss still sein und einfach zuhören.
Das hin- und her gewerfe wirkt echt beruhigend und deeskalierend. Es bewirkt, dass man sich besser überlegt, was man sagt und der andere auch besser zuhört.
(Hört sich zwar irgendwie "kindisch" an….aber es funktioniert super! So habe ich mit meinem damaligen cholerischen Freund wenigstens vernüftig streiten und diskutieren können…..)
Das schau ich mir gerne mal an, danke !
Derartige Probleme haben wir glücklicherweise nicht.
Sie sind eher typbedingt. Ich: emotional und eher robust, er: ruhig und sensibel. Das kann leicht zu Kommunikationsschwierigkeiten führen….