Putzen…lassen
werden wir ab sofort.
Klar ist das Luxus, aber es ist es uns einfach wert. Die Zeit, die wir dann am Wochenende nicht mehr dafür aufwenden müssen – das lohnt sich für uns.
Wir sind sehr gespannt, wie unsere Wohnung heute Abend aussieht, wenn die „Perle“, die heute früh um 8:00 das erste mal kam, sie in der Mangel hatte.
Da R sie kennt, ist es auch mit dem Vertrauen kein Thema. Das war für mich (bzw., für uns) so ein Hemmschuh, jemanden total fremdes zu engagieren. Schließlich ist ja der Sinn, daß sie kommt, während wir nicht da sind. Und dazu bedarf es auf jedenfall eines Vertrauensverhältnisses.
Ich freue mich auf Zuhause !
darf ich mal neugierig fragen: wie viele stunden pro woche kommt die dame denn? wie viele zimmer habt ihr? und wieviel lasst ihr euch das kosten?
ich könnte mir das nämlich auch für mich gut vorstellen. wenn man unter der woche viel arbeitet, frisst das putzen am wochenende oftmals einen ganzen tag. das ist voll schade!
Hört sich für mich auf den ersten Blick ein wenig dekadent und luxuriös an, wobei die Gründe durchaus für sich sprechen, wenn der Preis stimmt. Gut, bei meiner Ein-Zimmer-Wohnung ist das Putzaufkommen überschaubar, aber in einer großen Wohnung ist der Aufwand schon ziemlich hoch. Und wenn man es sich leisten kann – warum nicht.
Bin ja ein bisschen neidisch, weil ich "Selbstputzer" bin.
Wir haben ja knapp über 80 qm und manchmal, wenn ich das Bad putze, denk ich auch, dass ich das gerne an wen anderen abgeben würde.
Klar, der MamS tut auch was daheim. Aber ich denke, Männer haben (oftmals) einen anderen Reinlichkeitsanspruch, als Frauen.
Ich z.B. rücke mal eben, wenn ich sauge und wische, kleine Rollkommoden zur Seite…..der MamS macht das nicht, was zur Folge hat, dass – wenn er geputzt hat – nach ner halben Stunde die Staubmäuse, die sich unter z.B. Rollkommoden versteckt haben, herauskommen und durch die Wohnung tollen……
Hach, so ne Perle hätt ich irgendwie auch gerne.
Obwohl mir putzen nicht so viel ausmacht.
Aber man hat doch mehr Zeit, wenn man aus dem Büro kommt und das nicht noch selbst machen muss.
Mir würde eigentlich für den Anfang schon ein Bügelservice reichen….
😉
Also wir starten jetzt mal mit 3 Std/Woche, wobei sie heute einfach mal testet, wie lange sie braucht. Aber 3 Std sind wohl realistisch.
Kosten: üblich sind hier so 10-20€/Stunde.
Meinetwegen ist das dekadent. Aber wenn R mal locker 50-60 Stunden pro Woche arbeitet, ich immerhin 40-45, dann haben wir ehrlich gesagt keine Lust, am Wochenende auch noch 1-2 Stunden mit Putzen zu verbringen. Und das wäre nur das nötigste, also einmal durchsaugen und Bäder machen.
Wenns gründlicher sein soll (also Böden wischen), oder dann die Extra-Dinge wie Kühlschrank reinigen, Fenster putzen usw. kann man locker noch 3 Stunden dranhängen. Wir haben schließlich 106 qm Wohnfläche.
Ich finde das Saugen auch nicht so schlimm. Aber eigentlich müßte bei uns gründlicher sauber gemacht werden, als wir das derzeit tun, also geben wir das ab. Oft tendiert man eben dazu, nur mal schnell durchzugehen…
Und das ist dann auch nur das Erdgeschoß. Oben werde ich nachwievor selber saugen und R das Bad machen. Aber dafür bleibt dann ja auch wieder mehr Zeit.
Wir können uns das leisten, also warum nicht. In unserem Freundeskreis haben die meißten eine Putzfrau, also wir sind da jetzt nicht die Exoten… ich steh dazu 🙂
Leslie: bei uns ist der Sauberkeitsanspruch ziemlich ähnlich. Zum Glück. Das kann IMHO ziemlich ätzend sein in einer Beziehung, wenn man da arg auseinander driftet.
PS Bügelsrevice machen die meißten Reinigungen. Macht R auch nicht mehr selber.
Ich hoffe, Du hast meinen Kommentar nicht als Kritik aufgefasst 😉 Für mich ist das immer noch so ein Klischee – "Wir haben eine Putzfrau" klingt bei mir immer wie "Wir sind was Besseres und können uns das leisten". Aber natürlich ist es ein Stück Lebensqualität, und wenn man das Geld übrig hat – warum nicht. Und warum nur unten?
Mir fällt zum Thema Putzfrau immer die Szene aus Loriots Film "Papa ante Portas" ein *g*
Bei den Putzfrauen kenn ich das von Freunden nur so, dass die eben GENAU das putzen, was man selbst auch putzt, also Böden, wischen, Bad.
Alles, was schwieriger ist, wie Kühlschrank, Fenster, usw., machen sie nicht.
Aber das werdet Ihr ja wohl sicher abgesprochen haben..
…warum nicht, wer sich`s leisten kann. Ich versteh das.
@Herr B. Manchmal überkommt mich in der Tat das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, weil ich nun nicht gerade jeden Cent umdrehen muß.
Ich (bzw. R und ich) sind uns absolut dessen bewußt, daß es uns ziemlich gut geht, und daß das nicht selbstverständlich ist. Vor allem R hatte auch schon ganz andere Zeiten. Ich hoffe auch sehr, daß ich nicht überheblich oder so rüberkomme. Denn das bin ich (so meine Selbstwahrnehmung) nicht. Und das finde ich auch absolut daneben. Dekadenz und dieses Schicki-Micki-Getue verachte ich absolut, und ist überhaupt nicht meine Welt (ich kenn mich damit ja aus, ich arbeite schließlich in einer Bank 😉 ).
Für mich ist eine Putzfrau eigentlich kein Luxus. Zuhause (also meine Eltern) hatten wir schon immer eine, meine Eltern haben auch nachwievor eine. Und, wie gesagt, im Freundeskreis ist das auch "gang und gebe" (was ist das denn eigentlich für ein komischer Ausdruck ??).
Warum nur unten: weil die Treppe nach oben äußerst eng & steil ist, und wir derzeit oben keinen Staubsauger haben, sondern der von unten nach oben geschleppt werden muß. Und das wollte ich ihr jetzt wirklich nicht zumuten.
Den Film kenne ich leider nicht, oder nur zum Teil… an eine einschlägige Szene kann ich mich jedenfalls nicht erinnern.
@Libris Was ist mit Deiner Verlinkung passiert ?
Also unsere Putzfrau macht das alles. Die wollte sogar den Müll runter bringen…
Wir haben schon kurz Fenster usw. angesprochen – kein Problem. Von den Putzfrauen meiner Eltern kenne ich das aber auch so, daß die alles machen.
Wir wollen das so machen, daß sie dann immer mal ein "Projekt" mit dazunimmt, wie zB. Kühlschrank, oder mal die Fenster usw. das muß man ja nicht ständig machen.
Wer neidisch ist, muss ja hier nicht weiterlesen 😉 Ich kenne zwar in meinem Bekanntenkreis niemanden, der eine Putzfrau hat, aber es ist in einer großen Wohnung ganz bestimmt eine enorme Erleichterung. Warum soll man sich das nicht gönnen, wenn man das Geld übrig hat.
Der Ausdruck heißt übrigens "gang und gäbe", siehe hier: http://de.wiktionary.org/wiki/gang_und_g%C3%A4be
Und zu der Szene im Film: Da betrinkt sich Loriot mit seiner Putzfrau und fällt in seiner bekannt unbeholfenen Art am Schluss auf die Dame drauf, genau in dem Augenblick, als seine Frau zur Tür herein kommt 🙂
@Herr B. Zum Film: Oh. Kann ich mir gut vorstellen, die Szene… 🙂
Na dann wollen wir mal nicht hoffen, daß es bei R und mir und der Putzfrau soweit kommt….
Sehe ich schon auch so, wems nicht paßt, muß ja nicht mitlesen.
Aber es ist mir schon wichtig, hier authentisch rüberzukommen, auch wenn man sich jetzt persönlich nicht kennt. Aber es ist immer was anderes, sich nur zu lesen, oder auch persönlich im RL zu kennen. Da fehlen halt viele Infos und Kommunikationsebenen.
?? Wem passt`s denn jetzt eigentlich nicht? Eigentlich haben doch eh alle dasselbe geschrieben, nämlich, dass wenn Ihr´s Euch leisten könnt, das doch völlig ok ist.
Und Leslie hat "Bin ja ein bisschen neidisch" bestimmt so gemeint, wie man das halt manchmal meint – nämlich nicht wirklich neidisch.
libris, jetzt leicht verwirrt
alex..@
finde ich gut, das ihr euch durch eine
derartige dienstleistung auch verwöhnen laßt…
@libris Ne, ist schon alles okay. War mehr so hypothetisch.