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Purple Hearts

Film, Netflix

Der Film geht gerade bei Netflix durch die Decke, meiner Meinung nach völlig zu recht.

Ich habe ihn am Donnerstag Abend angesehen, und vorhin gleich nochmal. So schööön!

Plot-Teaser

California, Oceanside. Eine Kellnerin und angehende Sängerin hat Diabetes. Leider wird das notwendige Insulin nicht von ihrer Krankenversicherung übernommen. Durch einen Joke kommt sie auf die Idee, einen Marinesoldaten, der kurz vor der Entsendung in den Irak steht, zu heiraten, um so durch ihn vollumfänglich krankenversichert zu sein. Seine Intention an dem Deal ist das Abbezahlen von Schulden bei seinem früheren Drogendealer mit den Sonderzahlungen für verheiratete Marines. Eine solche Scheinehe ist verboten, sie könnten sogar dafür ins Gefängnis kommen. Entsprechend vorsichtig müssen die beiden sein und die vermeintliche Liebe möglichst realistisch faken. Das ist gar nicht so leicht, haben sie doch sehr unterschiedliche Ansichten und können sich anfangs noch nicht mal leiden.

Mein Review

Ja, es gibt ein Happy End, aber bis dahin ettliche Ups and Downs. Ich finde die Story überhaupt nicht so plain und vorhersehbar, wie sie vielleicht klingt. Und IMHO null kitschig.

Jedenfalls könnte ich nahezu den gesamten Film heulen. Es gibt so berührende Szenen, nicht die großen Gesten, sondern kleine Momente, in denen sich die beiden in ihrer Verletzlichkeit nahekommen.

So logisch

Und, war auch klar: die Kritiken sind durchwachsen, LOL. Die im verlinkten Artikel auf film-rezensionen.de angesprochenen Aspekte sind durchaus relevante Fragen, aber sorry, der Film ist eine Liebesgeschichte, keine Diskussionsrunde. Von daher: für mich geschenkt.

GQ dagegen findet sogar positive Worte über den Film. Und hier noch der Link zum Wikipedia-Artikel.